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Karosserie zusammenbauen

Nachdem ich nun alle Einzelteile der Karosserie auf Rost geprüft habe und nötigenfalls etwas dagegen unternommen habe, nun der hoffentlich letzte Schritt vorm Lackierer. Türen, Heckklappe und Motorhaube einbauen. Die beiden Türen passen ok. Die grüne besser als die blaue. Die Motorhaube musste ich ein wenig zurecht drücken. Die Heckklappe sitzt gut.
Der Lackierer meiner Wahl hat jetzt allerdings erstmal zwei Wochen Betriebsferien.

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Bestandsaufnahme Türen und ein blauer Gast

Nachdem ich die Türen vor ziemlich genau einem Jahr leer gemacht und ausgebaut hatte, habe ich ihnen keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Jetzt sollen sie bald mit zum Lackiere und dafür müssen sie wie der Rest der Karosserie unter die Lupe. Die linke Tür ist in einem guten Zustand. Da bläht noch nichts und es gibt nur ein winziges Loch unten auf der Fläche. Innen die Kante geschaut sieht man eine rostrote Linie, ohne dass sich etwas beult.
Leider ist die Beifahrertür nicht so schön. Beim Schleifen der Rostbeulen zeigen sich diverse Durchrostungen. Die Kante unten steht ab, weil der Rost den Falz aufdrückt und das innen liegende, tragende Blech ist unten hinten an der Ecke quasi nicht mehr vorhanden. Die Fensterrahmen sind bei beiden Türen top in Ordnung. Die auf einen sachten Bogen gespannte Türhaut zu reparieren (ohne tonnenweise Spachtel) traue ich mir nicht zu. Und ich habe die Nase voll vom Schweißen. Eine Frage in die Runde der Miniholiker zeigt: Steffen hat eine Tür für auf seinem Dachboden, die er mir geben könnte. Jepee! Die habe ich dann Samstags abgeholt. Danke Steffen, du bist ein Schatz!

Die neue alte blaue Tür ist in fast genauso einem guten Zustand wie die Fahrertür. Der Übergang vorne in den Scheibenrahmen bekommt einen kleine verstärkende Schweißnaht. Die Scheibe, Hebemechanik und Schloss sind noch drin. Auch zwei Türscharniere. Diese haben Kreuzschlitzschrauben. Das mit den Torx scheint eine neuere Variante zu sein. Die Löcher für die Außenspiegel sind anders als bei Erbsle. Die werde ich mit einem kleinen Stopfen schließen und daneben zwei Gewinde einsetzen lassen, damit ich meine Spiegel weiter verwenden kann. Ich hoffe mein Lackierer hat da ein Werkzeug für.

Das Ausbauen der Scheibe ging diesmal einfach. Fenster ganz hoch, Mechanik lösen und das Fenster weiter hoch kurbeln. Das drückt die Mechanik herunter. Wenn man sie dann ein wenig dreht lassen sich die Arme einer nach dem anderen nach innen aus dem Schienen am Fenster nehmen. Wenn die Tür noch montiert ist und senkrecht steht, sollte man die Scheibe natürlich oben festkleben, aber im Liegen funktioniert es ohne Hilfsmittel.

Nach dem ersten Entrosten habe ich die Tür mal in die Karosserie gehalten und festgestellt, das vorher so schöne Spaltmaß (wir haben die Nase an die alte Tür angepasst… den Fehler mache ich kein zweites Mal) ist nicht mehr. Die Stelle an der die Vorderkante der Tür in den Scheibenrahmen übergeht hat einen völlig anderen Radius. Der Rest scheint mir aber auch nicht völlig falsch. Ich warte mal ab, bis ich sie wirklich eingepasst habe.

Die Abläufe unten an der Türkante sollen heute mal außnahmsweise nicht funktionieren. Ich verschließe sie mit einem Stück Knete und fülle die Türen mit Fertan.

 

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Türen abnehmen

mein erster Versuch die Türen auszubauen: Tür ausbauen scheitert

Die Dreiecksbleche sind ab, das heißt ich habe gute Sicht auf die Schrauben, die die Türen halten. Zum Glück sind sie nicht so schlimm wie ich vermutet hatte. Mit ein par sanften Hammerschlägen bekomme ich die Nuss auf die Muttern. Mir reißen die Hälfte der Schrauben ab. Ich werde herausfinden müssen, ob man das Scharnier trennen kann. Ob man lieber versucht neue Gewinde einzuschweißen, oder die eine Hälfte oder womöglich das ganze Scharnier tauschen muss.
Dort wo die Scharniere von innen an die Karosserie anliegen habe ich ein paar dünne Platten gefunden. Die sind sicher dafür da, dass die Tür gerade sitzt.
–> Fortsetzung hier

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Tür ausbauen scheitert

Fortsetzung von linke Tür nackig machen

Bei meinem letzten Baumarktbesuch habe ich mir einen Satz kleiner gewinkelter Torx Stiftschlüssel gekauft. Und zum Glück passt der Tx30 genau in den Spalt. Außer dauernd abzurutschen und mir die Hand auf der Kante des Türeinstiegbleches auf zu schlagen habe ich aber bisher keinen Erfolg. Nach dem Hinweis auf dem Stammtisch von Marco, habe ich versucht die andere Seite der Scharniere zu lösen. Die Stelle dafür ist mindestens genauso schwer zugänglich. Ich habe durch den Radkasten hinters Dreiecksblech gegriffen und versucht die Schrauben erst von Rost und Unterbodenschutz zu befreien (Drahtbürste). So lange das Rad montiert ist kann ich die Muttern dort nicht einmal richtig sehen. Leider war auch diese Richtung ein Fehlschlag. Die Muttern sind nun rund und kaputt.

Weiter gehts im Januar mit Türen abnehmen

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linke Tür nackig machen

Alu Hebel zum Tür öffnen abschrauben.
Fensterkurbel abschrauben (wenn die Schraube noch intakt ist, sonst Schraubenkopf abbohren).
Seitentasche abschrauben (4 Schrauben).
Innenverkleidung nach unten abnehmen.
Gummilippen neben der Fensterscheibe rausnehmen.
Fensterdichtung ringsrum abnehmen.
Gestänge zum Öftnen und Verrigeln der Tür abschraube.
Türverschluss an der Türaußenkante abnehmen.
Gestänge ist mit je einem Klemmring an den Hebeln des Verschlusses fest.
Fenster runter kurbeln, Fensterhebemechanik lösen und so lange am Glas rütteln, bis es sich nach oben raus ziehen lässt. Keine Ahnung, wie ich es genau geschafft habe (hier war ich schlauer).
Bewundern wie schlicht die Fensterhebemechnik ist: Unten am Glas liegen zwei Schienen in denen jeweils eine Rolle läuft. Die Rollen ist an Armen befestigt, die sich scherenartig bewegen.
Türgriff lösen (zwei Schrauben)
Sich wundern, wie die Katzenaugen an der Türkante befestigt sind um festzustellen, dass die mit Doppelseitigen Klebepunkten fixiert sind.
Bügel im Türrahmen lösen (2 Schrauben), innen die Kunststoffabdeckung abziehen und das Konterstück herausnehmen.
Den Bügel über dem oberen Türscharnier lösen, indem ich den Splint aus dem Bolzen ziehe.
Die nun nackige Tür von der Karisserie lösen wollen, um festzustellen, dass ich kein passendes Werkzeug habe (Tx 30), das kurz genug ist, um an die Schrauben heran zu kommen.

Fortsetzung: Tür ausbauen scheitert

 

 

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Fett für die rechte Tür

Die Scheiben gehen in den letzten Zentimetern nur sehr schwer zu kurbeln. Ich habe beschlossen: Da muss Fett dran. Und außerdem war ich ganz scharf darauf die Fettpresse und das Fett zu benutzen.
Zuerst müssen die Schrauben raus, die die Holz-Zierleiste halten. Dahinter kam eine ganze Sammlung an Löchern hervor, an denen vorherige Leisten befestigt waren. Das sieht aus, als ob jemand einfach mit Gewalt Schrauben rein gedreht hat. Es gibt keine sauber gebohrten Löcher mit Gewinden drin, oder dahinter geschweißten Muttern, sondern nur gequetschte Gewinde. Dann kommen die Schrauben für Fensterkurbel Handgriff und dem Türöffner dran. Danach kann man die fest geklipste Verkleidung raus nehemen. Von da aus habe ich alles wo ich mit Fingern und Hilfsmitteln (Kabelbinder haben sich dabei besonders als lange kleine Spachtel hervorgetan) dran kam mit großen Mengen Fett versehen. Und siehe da: Der Schließmechanismus von der Tür läuft so leicht, den muss ich nur anpusten, das Fenster geht immernoch schwer, aber besser.
Das Ganze hat allerdings nur für die rechte Tür funktioniert. In der linken Tür sind die Schrauben in der Fensterkurbel und im Türhebel völlig durch. Da muss ich nochmal schauen, wie ich die raus bekomme.