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Dichtung Kupplungsnehmerzylinder

Der Gummi an Erbsles Kupplungsnehmnerzylinder sieht nicht schön aus. Bei Allbrit hatte ich mir einen Dichtsatz für 5,66 Euro gekauft ( BAU1791EVA). Der Austausch ging schnell, da ich ja mit komplett ausgebautem Motor/ Hilfsrahmen gut dran kam. Lösen musste ich nur den von einem Splint gehaltenen Bolzen, der den Stift aus dem Zylinder mit dem Hebel an der Kupplung verbindet. Den Stift habe ich ein Stück aus dem Zylinder heraus gezogen und aus versehen noch einmal hinein gedrückt und dabei aus der offenen Leitung zum Zylinder hin ein wenig Bremsflüssigkeit duch die Garage geschossen. Gut, dass ich so viele Lappen habe. Der Reparatursatz besteht aus zwei Teilen, einem Gummiring für innen und einem Überstülper für außen. Da ich den original Gummiring nicht finden konnte musste ich schätzen, dass er wohl in den Rand des Zylinders gesetzt wird. Danach habe ich den Überstülber auf den Stift gesteckt, den Stift wieder in den Zylinder und den Bolzen mit einem frischen Splint gesichert.

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Dämmmatten für das Dach

Unter dem Himmel der alten Karosserie verbarg sich eine dicke Matte Schaum. Für die neue Karosserie habe ich mir selbstklebende Dämmschaummatte flammfest in 10mm (Kaliflex® steht drauf) in der Bucht gekauft und großzügig ins Dach geklebt. Außerdem habe ich ein Stück Bitumenmatte gekauft und den fehlenden Teil in der Tür ersetzt. Den hatte anscheinend mal jemand ab gemacht. Damit sind meine Dröhnschutzmaßnahmen auch schon fertig. Im Original sind das Bodenblech und die Rückbank mit mehreren Millimetern Bitumen bestückt (u.a. hier habe ich es abgetragen). Die werde ich weg lassen. Und den Teppich, den ich rein legen werden wird auch nur dünn sein. Das liegt zwar in ferner Zukunft, aber ich werde mal eine dB Messung im Inneraum machen, wenn Erbsle wieder fährt.

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Lackierung fertig

Die Lackierung ist fertig.

Zwischendurch  bin ich immer mal wieder vorbei gekommen und habe Bilder machen dürfen und habe die anderen Projekte gezeigt bekommen. Auch von Büttner und Sohn (hier gehts zu deren homepage) habe ich Fotos bekommen.

Der Innenraum, Motorraum Kofferraum und Radkästen sind british racing green, allerdings nicht metallic. Bis auf wenige Stellen wird man den Lack nicht sehen und wenn doch, dann ist es die richtige Farbe. Nicht lackiert wurde der Unterboden und das Dach von innen. Außen ist Erbsles neue Haut nun british racing green mit weißem Dach. Apropos Dach: das hatte sehr viele kleine und große Dellen. Die beiden großen Dellen vorne hatte ich schon gesehen und angemerkt, dass die weg müssen. Gefunden und ausgebessert haben sie dann doch ein paar mehr als angenommen. Das heißt das Dach hat jetzt eine dicke Schicht Spachtel drauf. Das dröhnt nie wieder *freu*.
Nach Rücksprache mit mir haben sie jede erdenkliche Lücke mit Karosseriedichtmasse gefüllt. An den sichtbaren Stellen haben sie es so gemacht, dass die Fugen trotzdem noch nach Fugen aussehen und erst im Schatten die Dichtmasse liegt. Damit bin ich sehr zufrieden. Der von mir etwas grob und teilweise scharfkantig hinterlassene Frontscheibenrand ist perfekt gefüllt und ich habe keine Bedenken mir den Scheibengummi kaputt zu machen, wenn ich die Scheiben einsetze.

Die Streifen für die Motorhaube, den Doppelstreifen für die Seiten und die Rosetten… sorry die Lorbeerkränze habe ich schon, werde sie aber erst zu einem späteren Zeitpunkt aufkleben, damit der Lack auf jeden Fall komplett ausdünsten konnte.

 

Frischluftdüsen Armaturenbrett

Diese Kunststoffteile halten die Frischluftdüsen seitlich am Armaturenbrett. Sie sitzen an einer SEHR rostigen Stelle und die Schrauben sind alle kaputt. Sie sind schwer neu zu bekommen. Letztlich flexe ich sie aus der alten Karosserie heraus, um dann in aller Ruhe die Schrauben bearbeiten zu können. Rechts wurde Erbsle mal „gedichtet“ (ich werde nicht müde diesen Pfusch zu erwähnen), dort komme ich mit dem Trennblatt kaum durch, aber nach jeder Menge Gestank und Rauch hab ich die Dinger draußen.

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Halterung Aktivkohlefilter im Kotflügel lackiert

Ehemals auch Büchse im linken Kotflügel. Hier geht es nicht um die Büchse selbst (die ein Aktivkohlefilter ist und in die die Entlüftungsleitung des Tanks endet) sondern um deren Halter. Nachdem ein Versuch gescheitert ist mir mit einem Trommenschleifer und 5kg  grobem Schleifgranulat das Leben/entrosten einfacher zu machen, hier nun die manuell entrostete, lackierte Variante. Fertig zum Einbau.

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Gummilager Hilfsrahmen hinten Teil 3

Fortsetzung von Gummilager Hilfsrahmen hinten Teil 2: Der Hilfsrahmen ist lackiert. Endlich kann ich mal etwas zusammen bauen. Die Gummis musste ich teilweise ein wenig (mit Schraubstock) überzeugen, in ihre Halterungen zu schlüpfen. Aber nun ist alles drin. Zum Festziehen der Lagerbolzen bei der Schwinge habe ich dann doch ein Werkzeug gebraucht. Ich habe improvisiert: Zwei Schrauben in die Löcher gesteckt und mit dem Schraubenzieher dazwischen die Mutter innen festgezogen.

 

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Hilfsrahmen hinten lackieren

Die Halter für die Gummipuffer waren der letzte Schritt, jetzt ist der Hilfsrahmen nackig.

Topfreiniger, Bremsendreiniger und Druckluft haben ich benutzt, um den Hilfsrahmen an allen errichbaren Stellen sauber zu machen. Zuerst habe ich ihn außen auf einer Seite mit Brantho Korrux 3 in 1 schwarz lackiert und über 2 Tage trocknen lassen. Auf diese Seite habe ich ihn dann auf Böcke gelegt und von innen nach außen alles  lackiert. Innen mit Pinsel und außen mit einer kleinen Lackwalze.

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Motorsilent wechseln

Zwischen Hilfsrahmen und Motor liegen zwei Gummilager. Die sehen jeweils aus wie ein dickes S. Um die zu wechslen muss ich den Motor ein Stück anheben. Zum Glück hat einer meiner Nachbarn sich gerade einen Kran gekauft, den ich mir leihe. Zuerst löse ich die von unten, außen zugänglichen Schrauben am Hilfsrahmen. Ich habe mich täuschen lassen, als ich dachte: na die sind ja sch@!e zu erreichen. Nachdem ich den Motor ein Stück hoch gehoben habe bemerkte ich, dass ich den unteren Motorknochen übersehen habe, den ich auch lösen muss. Die Schrauben vorne im Hilfsrahmen dafür war schon blöder zu erreichen. Jetzt kann ich den Motor so hoch heben, dass die Achsen noch nicht im Hilfsrahmen hängen, ich aber besser an die Schrauben der Gummilager kommen. Und jetzt fängt das Gefrickel erst richtig an. Ich habe einen schwingenden Motor mit drei festsitzenden Schrauben. An der rechten Seite sitzen die an der Kupplung und ich komme nur mit viel fluchen an die Schraubenköpfe heran. Aber auch das war zu schaffen. Zuerst schraube ich die Silente am Motor/Kupplung fest, denn an die dritte Schraube komme ich später nicht mehr heran Die dritte unten liegende Schraube ziehe ich auch gleich fest (22nm, sollen es laut meinem repair manual sein). Im nächsten Schritt bemerke ich: Mir fehlen 4 Muttern. An die alten Gummis hat jemand die Muttern mit kruden Punkten angeschweißt. Die kann ich beim besten Willen nicht abflexen. Auch wenn ich glaube, dass die Hitze vom Schweißen den Gummis sicher nicht gut tat, klug war das irgendwie schon, denn die Muttern sind umständlich zu erreichen, wenn der Motor drin sitzt. Ich merke schon, ich wiederhole mich 🙂 Ich will mir garnicht vorstellen wie das funktioniern soll, wenn das alles in einer Karosserie drin sitzt und wenn der Kühler eingebaut ist geht es garnicht.

Mir fehlen also 4 UNC Muttern mit 1/2″ Schlüsselweite. Ich radel los und finde im Fahrradladen jemanden, der mir 4 Muttern für einen kleinen Beitrag in die Kaffeekasse überlässt. Glück gehabt: Baumärkte, ATU und ScrewFix in meiner Nähe haben alle keine zölligen Schrauben.

Das komplizierte am Zusammenbau ist es den Motor trotz der frischen Gummis tief genug in den Hilfsrahmen zu bekommen, dass die Löcher für die Schrauben übereinander sitzen. Letztlich bin ich mit einem Fuß auf der unteren Aufnahme des Kühers gehüpft und habe einen Keil aus dickem Blech in die Löcher geklopft, um das zu erreichen. Den unteren Motorknochen habe ich auch wieder befestigt. Der Gummi dort sieht noch sehr frisch aus, der bleibt wo er ist.

Für den Austausch habe ich (inkl. Fahrt zum Muttern kaufen) 4h gebraucht und nur 1/2″ Schlüssel.