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Lüfter Kotflügel links – Einbau

Der Ausbau des Lüfters ist hier dokumentiert

Der Lüfter sitzt mit drei Schrauben am Innenkotflügel. Die Muttern werden von innen angeschraubt und sind nicht erreichbar, wenn der Kühler eingebaut ist. Die Leitung führt nach oben weg in den Motorraum. Dort oben finde ich allerdings zwei große Löcher, die in Frage kämen. Zum Glück kann ich anhand der Größe der Gummisdurchführungen feststellen, dass das vordere Loch das für das Lüfterkabel ist (das hintere ist für den Kötflügel Blinker). Der Lüfter hat einen zweipoligen Stecker und wird direkt angeschlossen.

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Motorkabelbaum – Einbau

Beim Einbau der Kurbelgehäuseentlüftung ist mir aufgefallen, dass mir der Stecker für dieses Bauteil fehlt. Da ich alles was ich einbaue auch sofort anschließen möchte hole ich den Motorkabelbaum und versuche zu rekonstruieren wie der da drin lag. Die Verbindungsstelle zwischen Hauptkabelbaum und Motorkabelbaum ist schnell gefunden. Der Stecker selbst (Aufkleber mit der 1) gehört neben die beiden gelben Relais (markiert mit 1 und 2) auf einen Clip auf dem Blech links unterm Windleitblech. Der Stecker lässt sich auf den Kunststoff Clip aufschieben, während der Clip selbst schwer zu entfernen wäre. Im Falle der neuen Karosserie ist er sogar mit lackiert worden. Nummer 4 ist der Kraftstoff-Stop Schalter. Diesen Arbeitsschritt hatte ich gut dokumentiert.

Im Grunde ist der Motorkabelbaum ein T. Vom Stecker zum Hauptkabelbaum führen zwei dicke Stränge nach links und rechts. Links sitzt ein dicker Stecker, der in die Relaisbox führt und weitere Kabel z.B. zum Anlasser runter. Links liegen die Kabel für Lüfter, Kühler… mahr dazu, wenn ich die Stecker wirklich verbinde.

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Kabelbaum Heck und Front platziert

Der Kabelbaum, der zum Heck führt und der, der von der Fahrgastzelle in den Motorraum führt sind schon einmal grob platziert.

Den Heckkabelbaum (Lichter hinten, Spritpumpe, Spritzwasserpumpe) führe ich wegen des großen Steckers zur Front hin von vorne nach hinten durch die Karosserie. Das heißt alle Stecker und Abzweigungen müssen einmal durch das Loch in der Seitentasche und dann durch den Schlitz zwischen Sitzbankrückenlehne und Außenhaut. Der Teil des Kabelbaums der über den Boden läuft, bekommt eine neue Ummantelung aus Kunststoff. Der dicke Stecker wird unter der Quertraverse hindurch geführt und an den Clip links hinterm Armaturenbrett befestigt.

Der große Hauptkabelbaum (Armatur, Pedale, Türen, Lichter, Leuchtweitenregulierung, Sicherungskasten, Relais) wird platziert und das Schild, das Motorraum und Fahrgastzelle trennt (mit einem tropfenförmigen Gummistopfen drin für den Kabelbaum) bekommt teilweise neue Knetmasse (von teroson) und wird zurecht gelegt bis die bestellten Schrauben mit der Post kommen. Außerdem verbinde ich ihn mit dem Heckkabelbaum.

Schild hinter Armaturenbrett

Mittig hinter dem Armaturenbrett ist ein großes Loch in der Karosserie, das mit einem ebenso großen Schild verschlossen ist. Hindurch läuft der dicke Kabelbaum, der Fahrgastzelle mit Motorraum verbindet. Ohne, dass die Heizung im Weg ist, kann ich die vier Schrauben lösen, die es festhalten. Es ist an den Auflageflächen (wie die Fensterhebemechanik auch) mit grauer Knete gepolstert. ich muss durch die Frontscheibe greifen und das Schild vom Motoraum her nach innen drücken, um es zu lösen. Herausnehmen kann ich das Schild noch nicht, da noch nicht alle Kabel lose sind. Aber ich war neugierig.

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Wegfahrsperre

Jetzt weiß ich wofür das rote Lämpchen im Armaturenbrett gut ist: Es ist Teil der Wegfahrsperre. Kein Wunder, dass es nie an war, denn ich habe keine Mittel, um die Wegfahrsperre deaktivieren zu können. Anscheinend hat sie jemand dauerhaft deaktiviert. Die verwunderlich mordern wirkende Platine sitzt hinter dem Armaturenbrett rechts neben dem mittigen Schild (mit der großen Kabeldurchführung) auf einem Haken.

Auf dem Stammtisch gab es noch andere Vorschläge eine Wegfahrsperre zu realisieren: einen Schalter für die Benzinpumpe irgendwo verstecken. Der Dieb kommt im Zweifel nicht weit. Die Idee finde ich großartig, aber ich würde dauernd in meine eigene Falle tappen und liegen bleiben.