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neue Lenkmanschetten

Die Lenkmanschetten sind hinüber, habe ich festgestellt. Da ich gerade so gut dran komme tausche ich sie. Die alten Manschetten schneide ich mit dem Skalpell runter. Unter den Manschetten sieht es trotz der Risse sauber aus. Das alte Fett wische ich weg und füttere das Kugelgelenk und das Lager mit einer ordentlichen Portion frischem Fett. Die neuen Manschetten passen leider nicht über den Spurstangenkopf. Um den zu lösen muss ich die Mutter, mit der er gekontert ist ein wenig weiter auf das Gewinde drehen. Erst jetzt löse ich den Spurstangenkopf mit dem Abzieher (andersrum hat es keinen Sinn, ich habe es versucht). Beim Abschrauben der Köpfe zähle ich mit. Links waren es 13 Gewindegänge, rechts 9. Danach kommt die Kontermutter runter und die neue Manschette kann drüber gezogen werden. An der kleinen Seite wird sie von einem Schlauchclip gehalten, an der großen Seite von einem Kabelbinder. Kontermutter drauf, Spurstangenkopf drauf (mitzählen), Spurstangenkopf am Rad befestigen, Spurstangenkopf kontern. Fertig.
Ob das auch so einfach ist, wenn die Lenkung montiert ist? Wahrscheinlich schon. Nur drankommen ist sicher doof. Aber definitiv eine der einfachen Aufgaben.

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Die Lenkmanschetten sind hinüber

So gut konnte ich mir die Lenkmanschetten noch nie anschauen: Sie sind kaputt. Der Aufwand den Hilfsrahmen mit Motor und Lenkung auszubauen, um einen bessern Blich darauf werfen zu können, scheint mir ein wenig unverhältnismäßig, aber wenn es nun mal so ist freue ich mich über die neuen Blickwinkel.

Fortsetzung: neue Lenkmanschetten

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Lenksäule ausbauen

Eigentlich wollte ich das Armaturenbrett herausnehmen. Schönes Wort: im englischen heißt das Ding „wooden facia“. Aber die Lenksäule ist im Weg. Die obere Befestigung ist eine Einwegschraube. Der musste ich mit der Flex einen Schlitz verpassen, um sie lösen zu können. Bei der unteren Schraube bin ich nur knapp um die Flech herum gekommen. Nach einem Tag Röstlöser und zwei weiteren erfolglosen Versuchen hat die Schraube unter (für meine Verhältnisse roher Gewalt) nachgegeben, ist aber am Stück geblieben. Dann hatte ich direkt das nächste Problem, die Lenksäule ließ sich nicht heraus nehmen. Den entscheidenen Hinweis habe ich im Mini Forum gefunden: Mit einem Schraubenzieher vorsichtig den Schlitz unten am Ende der Lenksäule aufweiten. Und zusätzlich den oberen Befestigungspunkt der Säule in die Originalposition bringen, wenn man zieht. Hat super funktioniert. Danke! Jetzt kann ich das Armaturenbrett weiter bearbeiten:

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Hilfsrahmen ist fest

Um 11:44h kam der Anruf, ich könne Erbsle abholen. Daraufhin habe ich direkt die öffentlichen Verkehrsmittel überfallen. Die alten ausgebauten Teile habe ich mir mitgeben lassen. Die Puffer im Motorraum sind wieder aus Polyurethan, die anderen Puffer sind Gummi habe ich mir sagen lassen.
Kosten: 432,84 Euro

LÖSUNG: Erbsle fährt super. Die gesamte Geräuschkulisse hat sich geändert. Der Motor klingt knackiger, die Lenkung fühlt sich direkter an (ein wenig Spiel ist immer noch), wenn ich mal nicht ganz sanft kupple rumst nichts, Hubbel und Bordsteinkanten fühlen sich prägnanter an und es gibt keine Schläge mehr auf das Lenkrad. Allerdings versetzt der Motor nun die Armatur… eigentlich Erbsle insgesamt, in Vibrationen. Ich nehme es als gutes Zeichen. Die Lenkung zieht auch in keine Richtung mehr, sondern reagiert auf schräge Straßen. Selbst das Kuppeln scheint besser zu gehen. Als ob die Kraftübertragung vom Pedal jetzt richtig sitzt. Faszinierend! Aus lauter Freude bin ich einen Umweg heim gefahren.

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Hilfsrahmen wird befestigt

08:00h Erbsle habe ich auf den Hof von Auto Bryjak gefahren
Den Termin hatte ich zuvor mit Herrn Bryjak vereinbart, er meldete sich mit „englische Automobile“. Ich verstehe nicht den Unterschied! Später angerufen hat mich Jo Rimpl. Er sagte, es läge tatsächlich an der Hilfsrahmenbefestigung. Die Arbeit soll 435 Euro kosten. Davon sind 100 Euro Materialkosten, der Rest sind etwa drei Stunden Arbeit. Steffen meinte, das sei teuer und ich solle mich (wenn ich will) für einen Vergleich hier melden: MiniPoint Griesheim

Ich fühlte mich mit der Lenkung aber sehr unwohl und habe zugesagt, dass sie die Reparatur bitte durchführen sollen. Erbsle stand ja schon da und ich lege mich dann immer schnell fest. Ich kann nur bar bezahlen. Morgen am Nachmittag könne ich Erbsle dann abholen.


Thorsten hat mir am Abend aus der Garage seines Vaters Kühlflüssigkeit mitgebracht. Ich wollte gleich zur Tat schreiten, aber Erbste ist ja nicht da…

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Hilfsrahmen ist locker

Am Donnerstag auf dem Stammtisch hat Steffen mir einen Tipp gegeben: Wenn der Hilfsrahmen vorne nicht fest mit der Karosserie verschraubt ist, dann kann es sein, dass die Lenkung sich weich anfühlt. Gehört geprüft: heute habe ich das mit Thorsten zusammen angeschaut. Motorhaube auf, Thorsten bewegt das Lenkrad ich gucke die riesige Mutter an. Die war nur auf Erbsles linker Seite gut zu sehen. Und tatsächlich, die Karosserie bewegt sich unter den Schrauben!


Bevor ich mit Thorsten zu Dani und Christian gefahren bin habe ich den Stand der Kühlflüssigkeit geprüft und Wasser nachfüllen müssen. Ich hatte nur destilliertes Wasser parat.  Der Pegel war schon fast am Ansatz vom Messbügel angekommen.


Auf dem Weg hatte der Motor Aussetzer, als würde bei tiefer Drehzahl immer mal ein Zylinder nicht zünden.


Zusammen mit Christian wollte ich schnell mal ein paar Löcher in meine Überzugschweller bohren. Da gehören eigentlich auch welche hin. Denn nach meiner Theorie läuft das Wasser aus dem Schweller in den Innenraum. Ging nicht: Akkuschrauber ist zu lang, der kleiner Flexaufsatz von Dremel (Aldi) fräst sich ab, aber nicht das Blech. Ich ergänze Auffahrrampen auf meine Wunschliste


Weil Schweller bohren also nicht ging haben wir noch Reifendruck geprüft: Vorne links war viel zu wenig: Beobachten!

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Lenkung, Grube, Kofferraumgriff

Die Bahnen streiken und ich bin früher heim und nach Seeheim. Auf dem Weg fiel mir das erste mal auf, dass Erbsle nach links zieht. Ich muss immer ganz leicht gegenhalten! Die Räder vorne stehen nicht im gleichen Winkel.


In Seeheim angekommen habe ich die Grube geöffnet und sauber gemacht. Dabei habe ich erstaunlich wenig lebendiges gefunden. Erbsle habe ich ohne Kollisionen rückwärts in die Einfahrt und über die Schwelle der Garage gefahren. Den restlichen Weg wurde Erbsle geschoben. Zum Glück, denn ich bin (wieder) an den Tor-Anschlag gestoßen, nur diesmal mit der fluffigen Netzmuffe, die den Übergang hinter dem Motor zum Auspuff bildet. Ich kann Erbsle also nicht ganz über die Grube stellen. Wenn ich seitlich an dem Anschlag vorbei fahre stehe ich mit einem Rad in der Grube.
In der von toten Spinnenweben bewohnten Grube stehend wollte ich die Auspuffmanschette anbringen, die ich mir für diesen Zweck bei ATU gekauft hatte. Pustekuchen. Die ist zu eng. Die alte bleibt dran.
Aber weil Erbsle schon so da stand und ich so schön drunter, habe ich den Hilfsrahmen an allen Stellen eingefettet, wo sich aus meiner Sicht Wasser sammeln könnte. Bis ich es schaffe den Hilfsrahmen mit einem Schutzlack zu versehen, soll er nicht wegrosten. Alle anderen bereits rostenden Teile haben ebenfalls einen guten Schwung fett bekommen. Unter anderem die Handbremsenzüge. Später am Abend habe ich leicht abschüssig geparkt und musste die Handbremse nochmal eine Raste weiter ziehen… ob das am Fett lag?


Da ich Erbsle nicht nochmal vorwärts über die Grube fahren wollte habe ich mir die Zeit genommen das Kofferraumschloss zu prüfen. Und siehe da, nicht der Schließzylinder ist kaputt, der ganze Mantel ist ausgerissen! Billiger Guss! Da hat jemand mit Kraft den abgeschlossenen Mechanismus gedreht und den Riegel unter die Hülle gedrückt. Innen war alles voll mit feinem Rostmehl. Der Schließmechanismus ist gesäubert und wieder zu gebogen. Der Kofferraum lässt sich jetzt wieder abschließen, aber mit Kraft bekommt man den Mechanismus sicher schnell wieder kaputt.

Tanken, Fahren, Werkzeug

Mein erster Tankversuch: Die Tanksäule hat nach etwa 2 Litern gestoppt. Auch beim zweiten Versuch. Tankrüssel zu weit drin? zu schnell getankt? Weil ich mir nicht die Blöße geben wollte hab ich die 3 Euro bezahlt und bin weiter gefahren.


Auf der Autobahn ist der Fahrtwind bei etwa 80km/h so stark, dass es die Motorhaube dauerhaft hochhebt, ich fahre hinter den LKW her. Der erste Plan, die Motorhaube mit Kabelbindern zu fixieren wird durch einen besseren Plan obsolet. Fett! Viel Fett! Der Schließmechanismus rastet ein, nachdem ich die Motorhaube mit viel Schwung zuknalle (nicht nur die letzten 10cm, sondern richtig von fast halb geöffnet aus). Als die Haube noch offen war hat das Scharnier auch noch Fett bekommen.


Beim langsamen Fahren und Lenkradeinschlag links über Bordstein merke (und höre) ich einen Schlag auf das Lenkrad.


Papa hat für mich bestellt: „Zoll Werkzeug Satz 92-tlg Steckschlüssel Satz Nüsse Ratschenkasten Knarrenkasten“
Kosten: 94,95Euro

Probefahrt

Motor:

  • Springt sofort an
  • klingt für meine Ohren normal
  • wird laut im zweiten Gang bei 2800 Umdrehungen
  • Abgas-/ Benzingeruch an der Ampel bei Rückenwind
  • ohne Anstrengung auf 140km/h
  • Öldruck baut sich innerhalb weniger Sekunden auf (Öldruckanzeige zusätzlich montiert)
  • es ist bereits der zweite Motor unter der Haube

Lenkung:

  • fährt geradeaus, auch beim Bremsen
  • Lenkrad ist schief montiert 🙂

Heizung funktioniert, aber kühle Luft kam nie raus
runter gehandelt auf 87% des Preises