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Karosserie zusammenbauen

Nachdem ich nun alle Einzelteile der Karosserie auf Rost geprüft habe und nötigenfalls etwas dagegen unternommen habe, nun der hoffentlich letzte Schritt vorm Lackierer. Türen, Heckklappe und Motorhaube einbauen. Die beiden Türen passen ok. Die grüne besser als die blaue. Die Motorhaube musste ich ein wenig zurecht drücken. Die Heckklappe sitzt gut.
Der Lackierer meiner Wahl hat jetzt allerdings erstmal zwei Wochen Betriebsferien.

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Bestandsaufnahme Heckklappe

Nach den Türen ist nun die Heckklappe dran genauer angeschaut zu werden. Die schlimmste Stelle ist der unten liegende Falz und die Dellen, die die Scharniere in die Fläche gedrückt haben. Aber wenn ich schlimm schreibe meine ich: unter der Karosseriedichtmasse finde ich wenig bis keinen Rost. Dort wo sich der Falz ein wenig aufgedrückt hat, hebel ich ihn ein wenig hoch und hole mit einem Skalpell losen Rost raus. Das Emblem ist aufgeklebt und hält wie die Hölle. Weder Bremsenreiniger noch WD40 haben irgendeinen Effekt auf das Zeug. Beim Schleifen fällt mir auf, dass die Heckklappe (zumindest innen) mal dunkelblau war. Die Grundierung darunter ist rostrot. Das ist eine schöne Farbe, die habe ich ja auch verwenden, aber erschrocken bin ich trotzdem. Bisher war die Grundierung unterm Grün immer weiß. Die Ablauflöcher an der Unterkante der Klappe habe ich mit Knete verschlossen und fülle ich auch hier Fertan in die Klappe und lasse es wirken.

Weil ich so genau auf die Oberfläche geschaut habe, habe ich die Spuren von einer ehemaligen Aufschrift gefunden. Rechts neben dem Nummernschild lässt sich „1.3l“ erahnen.

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Hinteren Hilfsrahmen gedanklich ausgebaut

Nach ein paar Blicken unsters Auto und in den Kofferraum glaube ich alle Stellen gefunden zu haben, an denen der hinter Hilfsrahmen an der Karosserie sitzt.
1. wenn man in den Kofferraum schaut ganz hinten neben den Radkästen die super rostige Stelle mit den beiden Schrauben. Wenn man hinter dem Rad Richtung Heckschürze schaut, dann sieht man den passenden außen liegenden Teil dazu. Die Schrauben halten eine größe Öse in der ein Gummipuffer steckt.
2. Neben der äußeren Aufnahme für die hinteren Schwingen sieht man zwei Schrauben, die den Hilfsrahmen an dem Blech unter der Sitzbank in den Schweller hinein befestigen.
3. Wenn ich die Karosserie abheben möchte, müssen noch die Stoßdämpfer gelöst werden. Die Aufnahme liegt im Kofferraum oben neben den Radkästen.

Ob ich mich mit Brems- und Benzinleitungen verhedder muss ich nochmal schauen. Und das Handbremsseil könnte ein Problem sein.

weiter gehts hier: Hinteren Hilfsrahmen ausgebaut

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Kabelbaum Heck ist ganz raus

Hinter dem Armaturenbrett kann man den Heckkabelbaum an einem Stecker komplett lösen. Er ist mit einem Schnäpper unter der Lüftung auf das kleine waagerechte Blech geklemmt. Wenn man weiß das er dort ist, kommt man auch im zusammengebauten Zustand des Autos dran.

Lautsprecher in der Hutablage

Ob die Lautsprecherkabel Teil des Kabelbaums sind, den ich hinten ausbauen möchte, weiß ich noch nicht. Aber irgendwann müssen die Lautsprecher ja eh raus. Dummerweise sind die Schrauben so verrostet, dass ich sie von unten abflexen muss. Im Kofferraum wabern aber immernoch frische Benzindüfte aus den Schläuchen. Mit dem Flexen warte ich noch einen Tag.

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neues Blech für die Kofferraumkante hinten

Durchs Unterbodenflicken habe ich die Angst vor  Blechumformarbeiten und Schweißen verloren. Nun habe ich mich an eine schwierigere Baustelle heran gewagt: zum Heck hin hat der Kofferraumboden zwei stecknadelkopfgroße Löcher. Die habe ich nur entdeckt weil ich die Heckschürze abgenommen habe. Beim genaueren Betrachten waren die Löchlein leider ein Hinweis auf den schlechten Zustand des umliegenden Bleches. Wenn ich gerade dran komme, dann erledige ich alles was ich finden kann. Das heißt ich habe mich auf die schlechten Teile des Bleches beschränkt und diese raus genommen. An den Wölbungen komme ich selbst mit einer kleinen Trennscheibe nicht dran. Das heißt ich habe mir eine Säge ausgeliehen, bei der das Sägeblatt vorne übersteht. Mit der kann ich in die Flexschnitte eintauchen und weiterarbeiten. Es war eine riesige Fummelei, aber letztlich hatte ich das Blech draußen. Auf meine Wunschliste kommt eine Karosseriesäge
Dann habe ich mich gutgläubig an die Herstellung eines Ersatzbleches gemacht (ohne Ledersandsack). Nachdem ich beim dritten Versuch immer noch keine Annäherung an die gewünschte Form hatte und das zuletzt entstandene Blech in die Ecke gepfeffert hatte, habe ich aufgegeben und bei limora eine Reparaturblech bestellt. Von dem Blech habe ich dann nur ein kleines Stück gebraucht, aber es ging echt schnell. Juhu, ein Erfolgserlebnis. Hier werde ich allerdings ein klitzekleines bisschen mehr Kitt brauchen.