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Hilfsrahmen hinten putzen

Der Plan ist es den hinteren Hilfsrahmen zu putzen und mit Brantho Korrux 3 in 1 zu streichen. Gekauft hatte ich den Lack schon vor längerem und seit dem wartet er. Der Hilfsrahmen wurde März 2014 erneuert. Das heißt er wurde 2 Jahre gefahren und steht jetzt 2,5 Jahre hier im Trockenen. Bis auf wenige Stellen ist es Flugrost, den ich mit einem Stahlschwamm wegputzen kann. Kaum habe ich damit angefangen wird mir klar, dass ich die Schwingen abbauen werde, um wirklich an alle Stellen heran zu kommen. Außerdem möchte ich die Gummibuchsen wechseln, die an den Rändern schon ein wenig porös sind.

Lackiert ist er hier

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Hilfsrahmen vorne putzen

Rund um die Stellen wo die Bremsleitungen runter durch den Hilfsrahmen gehen, um in das letzte Stück Flexschlauch zum Rad hin zu münden, rostet es munter (ein vorher Bild hier). Auf der linken Seite habe ich die Durchführung mit viel Überzeugungskraft abschrauben können. Darüber liegt die Achse für den Querlenker. Diese habe ich nun noch ein weiteres Mal demontiert um alle umliegenden Stellen gut sauber machen zu können. Langsam bekomme ich Übung.

Rechst hängt die Kupplung über und macht die Stelle schwieriger zugänglich. Nachdem ich links festgestellt habe, dass der vorhandene Rost nur sehr oberflächlich war beschließe ich die rechte Seite nicht zu demontieren, sondern gründlich drum herum zu putzen.

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Bestandsaufnahme Motorhaube

Seit über einem Jahr hat die Motorhaube and er Seite gestanden und wurde nicht beachtet. Jetzt kam sie unter die Lupe. Zuerst musste ich noch die Chromleiste an der Vorderkante abnehmen (4 Belchschrauben) und den Verschluss abnehmen. An dessen Fuß sah das Blech rosig aus. Den Bolzen samt Feder und Hütchen hatte ich bereits neu bestellt und musste kein schlechtes Gewissen haben den Bolzen mit einem deutlich markanterem Schlitz zu versehen, damit ich ihn heraus drehen kann. Zwischendurch hatte ich die Feder mit Kabelbindern zusammengezogen, damit ich mit der Trennscheibe besser dran komme. Es war schweißtreibend. Dort wo das Gewinde innen über die angeschweißte Mutter überstand war der Bolzen sehr rostig. Entsprechend fest saß er. Der Blechwinkel auf dem der Bolzen sitzt ist (so sieht es für mich aus) mit einer Lasche an die vorderen Kante gepunktet. Bei dieser Motorhaube sitzt eine Schweißnaht der Blechkante entlang. Das sieht aus, als hätte jemand den zugegeben rostigen Schweißstellen nicht mehr vertraut.

Die Vorderkante und alle vier Ecken brauchten ein wenig Zuneigung bis sie mit Fertan behandelt werden. Sonst sieht die Haube klasse aus.

Damit alles schön lackiert werden kann habe ich die weißen Streifen und das Emblem abgenommen. Das Emblem ging ab, als ich die Rückseite mit dem Heißluftföhn erwärmt habe. Die Streifen haben die zweite Stufe des Heißluftföhns schon nicht mehr vertragen und sind duch Wärmezufuhr nicht merklich besser abzulösen gewesen. Eine Ecke lösen und kontinuierliches, festes Ziehen war alles was nötig war.

Und direkt kommt die Frage auf: Wo bekomme ich neue Aufkleber her und wie bringt man die an?

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Bestandsaufnahme Heckklappe

Nach den Türen ist nun die Heckklappe dran genauer angeschaut zu werden. Die schlimmste Stelle ist der unten liegende Falz und die Dellen, die die Scharniere in die Fläche gedrückt haben. Aber wenn ich schlimm schreibe meine ich: unter der Karosseriedichtmasse finde ich wenig bis keinen Rost. Dort wo sich der Falz ein wenig aufgedrückt hat, hebel ich ihn ein wenig hoch und hole mit einem Skalpell losen Rost raus. Das Emblem ist aufgeklebt und hält wie die Hölle. Weder Bremsenreiniger noch WD40 haben irgendeinen Effekt auf das Zeug. Beim Schleifen fällt mir auf, dass die Heckklappe (zumindest innen) mal dunkelblau war. Die Grundierung darunter ist rostrot. Das ist eine schöne Farbe, die habe ich ja auch verwenden, aber erschrocken bin ich trotzdem. Bisher war die Grundierung unterm Grün immer weiß. Die Ablauflöcher an der Unterkante der Klappe habe ich mit Knete verschlossen und fülle ich auch hier Fertan in die Klappe und lasse es wirken.

Weil ich so genau auf die Oberfläche geschaut habe, habe ich die Spuren von einer ehemaligen Aufschrift gefunden. Rechts neben dem Nummernschild lässt sich „1.3l“ erahnen.

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Bestandsaufnahme Türen und ein blauer Gast

Nachdem ich die Türen vor ziemlich genau einem Jahr leer gemacht und ausgebaut hatte, habe ich ihnen keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Jetzt sollen sie bald mit zum Lackiere und dafür müssen sie wie der Rest der Karosserie unter die Lupe. Die linke Tür ist in einem guten Zustand. Da bläht noch nichts und es gibt nur ein winziges Loch unten auf der Fläche. Innen die Kante geschaut sieht man eine rostrote Linie, ohne dass sich etwas beult.
Leider ist die Beifahrertür nicht so schön. Beim Schleifen der Rostbeulen zeigen sich diverse Durchrostungen. Die Kante unten steht ab, weil der Rost den Falz aufdrückt und das innen liegende, tragende Blech ist unten hinten an der Ecke quasi nicht mehr vorhanden. Die Fensterrahmen sind bei beiden Türen top in Ordnung. Die auf einen sachten Bogen gespannte Türhaut zu reparieren (ohne tonnenweise Spachtel) traue ich mir nicht zu. Und ich habe die Nase voll vom Schweißen. Eine Frage in die Runde der Miniholiker zeigt: Steffen hat eine Tür für auf seinem Dachboden, die er mir geben könnte. Jepee! Die habe ich dann Samstags abgeholt. Danke Steffen, du bist ein Schatz!

Die neue alte blaue Tür ist in fast genauso einem guten Zustand wie die Fahrertür. Der Übergang vorne in den Scheibenrahmen bekommt einen kleine verstärkende Schweißnaht. Die Scheibe, Hebemechanik und Schloss sind noch drin. Auch zwei Türscharniere. Diese haben Kreuzschlitzschrauben. Das mit den Torx scheint eine neuere Variante zu sein. Die Löcher für die Außenspiegel sind anders als bei Erbsle. Die werde ich mit einem kleinen Stopfen schließen und daneben zwei Gewinde einsetzen lassen, damit ich meine Spiegel weiter verwenden kann. Ich hoffe mein Lackierer hat da ein Werkzeug für.

Das Ausbauen der Scheibe ging diesmal einfach. Fenster ganz hoch, Mechanik lösen und das Fenster weiter hoch kurbeln. Das drückt die Mechanik herunter. Wenn man sie dann ein wenig dreht lassen sich die Arme einer nach dem anderen nach innen aus dem Schienen am Fenster nehmen. Wenn die Tür noch montiert ist und senkrecht steht, sollte man die Scheibe natürlich oben festkleben, aber im Liegen funktioniert es ohne Hilfsmittel.

Nach dem ersten Entrosten habe ich die Tür mal in die Karosserie gehalten und festgestellt, das vorher so schöne Spaltmaß (wir haben die Nase an die alte Tür angepasst… den Fehler mache ich kein zweites Mal) ist nicht mehr. Die Stelle an der die Vorderkante der Tür in den Scheibenrahmen übergeht hat einen völlig anderen Radius. Der Rest scheint mir aber auch nicht völlig falsch. Ich warte mal ab, bis ich sie wirklich eingepasst habe.

Die Abläufe unten an der Türkante sollen heute mal außnahmsweise nicht funktionieren. Ich verschließe sie mit einem Stück Knete und fülle die Türen mit Fertan.

 

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Heckschürze , Schweißpunktbohrer, noch mehr Grundierung

Von unten geschaut muss ich nur noch den hinteren Teil des Kofferraums von unten von Rost befreien. Dort ist allerdings die Heckschürze im Weg. Diese wiederum ist nicht mehr so richtig gut in Schuss. Also habe ich mich kurzerhand dazu entschieden die Schürze kommt ab. Damit hatte der Vorbesitzer auch schon angefangen. Ich konnte mir allerdings keine Reim darauf machen, mit welchem Werkzeug man so ein Blech überhaupt entfernt. Ich konnte nur sehen, dass an den Schweißpunkten das Blech weg gebohrt ist. Die Spitze des Bohrers muss wie ein Holzbohrer geformt sein, denn es gibt einen kleinen Zentrierpunkt in der Mitte, der Rest ist aber genau horizontal weg gefräst. So etwas kannte ich nicht bis ich Google dazu gefragt habe. Et voilà das Ding heißt Schweißpunktbohrer. Die 6mm Version kostet beim Korrosionsschutz-Depot 9 Euro. Dazu habe ich mir noch eine weitere Dose Brantho Korrux nitrofest rotbraun geholt (19,50) und einen styrolfreien Spachtel (17,50). Auch wenn ich es nicht zugeben möchte, den werde ich brauchen.

Der Schweißpunktbohrer ist angekommen und die Heckschürze liegt in Stückchen auf dem Boden. Bald brauche ich einen Satz neuer Trennscheiben. Und es hat sich gelohnt. Zwischen den Blechen fühlt sich die braune Pest wohl. Die geschlossenen Enden sind zum Glück super in Ordnung.  Nun kann ich erkennen (von innen war es nicht zu sehen), dass das Blech der Ersatzradwanne zum Heck hin deutlich rostgeschwächt ist. Ohje, das Blech werde ich nur mit viel Aufwand rekonstruieren können. Ich lasse es erst mal drin und übe am Unterboden. Wenn das dann gut funktioniert hat komme ich zurück zum Kofferraum.

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Rost und Dichtmasse entfernen im Kofferraum

Ab heute ist der Kofferraum von unten und innen schön. Nachdem ich aus Neugier unter die Karosseriedichtmasse an dem linken Verstärkungswinkel am Übergang zwischen Radkasten und Kofferraumboden geschaut habe war klar, die muss raus und der Rost darunter weg. An diesen Stellen habe ich mehrere Cutter verschlissen, um die Karosseriedichtmasse raus zu bekommen. Aber es hat sich gelohnt. Bei der Behandlung mit Fertan lief dieses aus der Lücke zwischen Kofferaum- und Heckblechen heraus. Das heißt es kam tief rein und konnte seine Arbeit dort verrichten. Auswaschen konnte ich es dort nicht perfekt, aber ich hoffe es arbeitet dort weiter, sollte es mal feucht werden.

Das Batteriefach war besonders nervenaufreibend. Es ist zwar in einem recht guten Zustand, aber ohne eine Lampe ist es da drin stockeduster. Ich fand jede Menge Dreck, der mit Grundierung übergesprüht worden war. Da lagen Unterlegscheiben, Muttern und jede Menge undefinierbares Gekröse drin. Das ist jetzt raus, der Kasten ist mechanisch und chemisch rostreduziert und frisch grundiert.

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Rost entfernen Hilfsrahmenaufnahme vorne

Zwischen den beiden Aufnahmen für den vorderen Hilfsrahmen erstreckt sich ein waagerechtes Blech. Die Kanten zum Fahrerraum sind mit Karosseriedichtmasse ausgekleidet. Dem Braten habe ich vorsichtshalber mal nicht getraut. Denn an diese Stelle komme ich so schnell nicht wieder ran. Und es hat sich gelohnt. Unter der Masse versteckte sich der ein oder andere Rostfleck. Jetzt ist alles schön sauber.

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Unterboden Rost (teilweise großzügig) entfernt

Beim Unterboden entrosten gab es ein paar Stellen, die nicht so gut in Schuss waren, wie die restliche Karosserie es vermuten lies. Neben der Vertiefung für den Auspuff liegen nacheinander angeordnet sechs Schrauben. Vermutlich halten sie das Hitzeschild. Die Schrauben, die nicht verbogen waren zeigten so deutliche Rostspuren, dass ich sie kurzerhand alle abgeflext habe. Auch um mehr Platz zum Entrosten des umliegenden Bleches zu haben. Dabei stellte sich heraus, dass mehrere kleine Stellen raus müssen. Dazu erstelle ich bei Zeiten einen eigenen Beitrag. Der Rest der Arbeit war stupide wie immer. Die Reste des Unterbodenschutzes abkratzen, Rost schleifen, Fertan drauf, Fertan abwaschen, grundieren.

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Rost entfernen Fußraum hinten

Nach einer gefühlten Ewigkeit ist nun der Fußraum hinten von Bitumen Resten und Rost befreit und grundiert. Sollte ich das nochmal machen müssen, nehme ich mir Zeit zu überlegen wie ich das Ganze in einer ergonomisch sinnvolleren Körperhaltung erledigen kann. Irgendwo habe ich mal eine Karosserie auf einem Drehspieß gesehen… also wie ein Spanferkel. Das wäre auch für den Unterboden praktisch.